Transit Moskau


[Overhages] Buch, das die Biografien von Margarete Steffin und Maria Osten in ein umfassendes Zeitpanorama zwischen Berlin, Moskau, Paris, Madrid und Skandinavien einbettet, stellt die richtigen Fragen, zieht Schlüsse und rückt Dinge ins Licht. Sie benennt das ungläubige Weggucken Brechts von den unübersehbaren Säuberungsaktionen auch unter den deutschen Emigranten in Moskau, Feuchtwangers kalte Faszination für Stalin und seine Gleichgültigkeit gegenüber den Schicksalen von Maria Osten und Carola Neher. (Barbara von Becker, Süddeutsche Zeitung, 04.09.1999)

Es fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite. Entstanden ist ein wissenschaftliches Werk auch für Nicht-Wissenschaftler, ein Vademecum für Brecht-Verehrer und zugleich eines für Brecht-Verächter. Dabei ordnet [Overhage] die Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeit auf eine wohltuend unaufgeregte Weise. (Fritz Rudolf Fries, Junge Welt, 20.03.1999)